Häufig gestellte Fragen

Wann liegt ein Metabolisches Syndrom vor?

Nach aktueller Definition der Internationalen Diabetes-Föderation (IDF) spricht man von einem Metabolischen Syndrom, wenn Übergewicht im Bauchbereich besteht und mindestens 2 weitere der folgenden Störungen/Bedingungen vorliegen:

  1. Erhöhte Triglyzeridwerte (mindestens 150 mg/dl bzw. 1,7 mmol/l) bzw. eine bereits eingeleitete Behandlung zur Absenkung der Triglyzeride.
  2. Zu niedriges HDL-Cholesterin (Männer: weniger als 40 mg/dl bzw. 1,03 mmol/l; Frauen: weniger als 50 mg/dl bzw. 1,29 mmol/l) bzw. eine bereits eingeleitete Therapie zur Anhebung des HDL-Cholesterins.
  3. Bluthochdruck (systolisch mehr als 130 mmHg oder diastolisch mehr als 85 mmHg) bzw. eine bereits behandelte Hypertonie.
  4. Erhöhte Nüchtern-Blutglukosespiegel (mehr als 100 mg/dl bzw. 5,6 mmol/l) oder ein bereits diagnostizierter Typ-2-Diabetes.

Ab wann ein Übergewicht im Bauchbereich vorliegt, hängt von der ethnischen Abstammung ab. Bei Europäern ist Übergewicht im Bauchbereich definiert als Bauchumfang von mehr als 94 cm bei Männern bzw. mehr als 80 cm bei Frauen.

 

Quelle:
International Diabetes Federation. The IDF consensus worldwide definition of the metabolic syndrome. 2006

Tags
Mehr
Klinische Studien