Häufig gestellte Fragen

Was ist eine isolierte systolische Hypertonie?

Die isolierte systolische Hypertonie (ISH), auch bekannt als „Altershochdruck“, wird diagnostiziert, wenn der systolische (obere) Wert des Blutdrucks über 140 mmHg liegt und der diastolische (untere) Wert unter 90 mmHg. Die Häufigkeit an einer isolierten systolischen Hypertonie zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter an. Liegt eine isolierte systolische Hypertonie vor, erhöht sich das Risiko für weitere kardiovaskuläre Komplikationen, wie z.B. einen Herzinfarkt oder eine chronische Nierenerkrankung. Die Behandlung von Patienten mit einer isolierten systolischen Hypertonie erfolgt durch eine Lebensstiländerung. Alkohol- und Rauchverzicht sowie regelmäßige körperliche Aktivität können sich positiv auf die isolierte systolische Hypertonie auswirken. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, können zusätzlich Medikamente zur Senkung des systolischen Blutdrucks eingesetzt werden.

 

Quellen:
Jones, D. Optimal treated blood pressure for patients with isolated systolic hypertension. Hypertension 2017; 69(2): 200-201.

Ringelstein, EB und Knecht, S. Bluthochdruck und isolierter systolischer Hypertonus – wichtigste Risikofaktoren des Schlaganfalls. Deutsches Ärzteblatt 2006; 103(27): A-1906.

Tags
Mehr
Klinische Studien