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Diabetes – Und nun?

Zu Beginn des Typ-2-Diabetes ist eine Änderung des Lebensstils (Ernährungsumstellung, Bewegung und ggfs. Gewichtsreduktion) oft – über viele Jahre hinweg – ausreichend. Körperliche Aktivität senkt nicht nur den Blutzuckerspiegel, sie kann auch die Wirkung des Insulins in den Zellen verbessern. Da dieser Effekt nach rund 48 Stunden wieder nachlässt, ist regelmäßige Bewegung wichtig, um den Langzeitblutzuckerwert (HbA1c-Wert) zu senken.

Erst wenn diese Änderungen des Lebensstils nicht oder nicht mehr greifen, wird eine Behandlung mit antidiabetisch wirkenden Tabletten notwendig. Hier gibt es zahlreiche Medikamente, die eingesetzt werden können.

Meist erst im weiteren Verlauf eines Typ-2-Diabetes besteht die Möglichkeit, dass eine Behandlung mit Tabletten nicht mehr ausreicht und eine unterstützende Insulintherapie nötig wird. Mit einem Basal-Insulin für die Grundversorgung über 24 Stunden und/ oder einem schnell wirksamen Insulin unmittelbar vor oder nach den Mahlzeiten gelingt es, den Blutzuckerspiegel im Normbereich einzustellen und auch den Blutzuckeranstieg nach der Aufnahme von Kohlenhydraten abzufangen.

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Klinische Studien