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Diabetes – Einfluss auf Körper und Geist

Eine Depression ist eine ernstzunehmende und behandlungsbedürftige Erkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Appetit- und Schlaflosigkeit sowie Störungen des 24-Stunden-Rhythmus und weitere körperliche und psychische Symptome. Allerdings geht nicht jede Verstimmung mit einer Depression einher. Während eine Verstimmung allein durch Zuspruch oder Zuwendung oft zu lindern ist, gelingt dies bei einer Depression nicht.

Die Auslöser für eine Depression können gleichermaßen körperliche wie seelische Belastungen sein. Außergewöhnliche Umstände wie Krankheiten, Todesfälle in der Familie, berufliche oder private Sorgen, oder andere Probleme können besonders bei labilen Menschen zu Depressionen führen. Eine Depression kann aber auch körperliche Ursachen haben. Wenn im Gehirn bestimmte Botenstoffe aus dem Gleichgewicht geraten, verliert der Betroffene mit der Zeit die Fähigkeit, positiv zu denken und Freude und Glück zu empfinden. Ohne besonderen Anlass fallen davon betroffene Menschen plötzlich in ein „depressives Loch“.

In der Literatur wird der Zusammenhang zwischen Typ-2-Diabetes und Depression als bidirektional beschrieben. Das bedeutet, beide Erkrankungen können sich gegenseitig bedingen. So kann eine Depression ein Risikofaktor für die Entwicklung eines Diabetes darstellen. Im umgekehrten Fall kann ein Typ-2-Diabetes das Auftreten einer Depression begünstigen.

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