Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet konventionelle Insulintherapie?

Die konventionelle Insulintherapie ist für Menschen mit Typ-2-Diabetes, die Insulin spritzen und einem festen Tagesablauf folgen, geeignet. Betroffene mit einer konventionellen Insulintherapie spritzen sich in der Regel zweimal täglich eine individuell vorgegebene Insulinmenge.

Meist wird bei der konventionellen Insulintherapie vor dem Frühstück etwa 2/3 des Insulinbedarfs für den Tag gespritzt und die restliche Menge vor dem Abendessen injiziert. Vor der Verabreichung von Insulin sollte der Blutzuckerspiegel immer kontrolliert werden. Nur so kann die Gefahr einer plötzlichen Hyper- oder Hypoglykämie gering gehalten werden.

Allerdings muss bei dieser Methode die Kohlenhydratzufuhr immer identisch sein und auch zu fest vorgeschriebenen Zeitpunkt erfolgen. Dadurch sind Diabetespatienten mit einer konventionellen Insulintherapie im tägllichen Leben weniger flexibel. Dementsprechend bietet eine intensivierte konventionelle Insulintherapie mehr Flexibilität, da hierbei der Insulinbedarf auf die jeweiligen Essenszeiten und Kohlenhydratmenge abgestimmt wird.

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